Über Witt

Witt - Schleifen & Polieren ...

... das sind Begriffe, die seit 1959 eng zusammengehören. Die Firma Witt Metallschleiferei-Poliererei ist ein moderner Lohndienstleister der NE-Metalle, insbesondere aber Aluminiumbauteile für viele namhafte Hersteller und Zulieferer direkt oder indirekt bearbeitet. Spezialisiert sind wir auf die Bearbeitung von komplexen dreidimensionalen Werkstücken. Ob durch ein Schleifen oder Polieren am Bock mit geübter Hand der Werker oder durch hochmoderne Roboter-Schleif- und Polieranlagen, die bearbeiteten Stanz- oder Strangpressteile, Schmiede – und Gussteile verlassen hochdekorativ bearbeitet unser Haus.

Nach einer weiteren galvanischen Veredelung, wie Verchromung / Eloxal / Glanzeloxal oder Nasslackierung / Pulverbeschichtung , gefolgt von Montageprozessen befinden sich die hier bearbeiteten Werkstücke schon nach wenigen Tagen zur Endmontage in einem Automobilwerk. Unsere Kunden beliefern namhafte Hersteller wie Audi, BMW, Ford, Jaguar, Land Rover, Mercedes Benz, Mini, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Rolls Royce, Suzuki , VW und Volvo. Vielleicht ist auch an ihrem Kfz eine Zierleiste oder Dachreling verbaut , die im Hause Witt bearbeitet wurde.

Neben den Zierteilen von Automobilen bearbeiten wir auch Profile für Duschkabinen, Bilderrahmen, Bauteile für die HiFi- und Leuchten-Industrie, wie auch Einzelteile oder Kleinserien.

Gerne beraten wir Sie auch bei Ihren Anfragen, unterbreiten Lösungsvorschläge und geben auch Einblicke in die Möglichkeiten der weiteren Veredelungswege.

Wir erarbeiten gemeinsam mit unseren Kunden den besten Lösungsweg für Menge, Qualität und Preis.

2016

Am 13.01.2016 war die feierliche Übergabe der Teilnahme-Urkunden für das ÖKOPROFIT-Projekt 2015 im Ennepe-Ruhr-Kreis. Ein Jahr lang haben wir erfolgreich mit neun weiteren Unternehmen aus dem Kreis an unserem betrieblichen Umweltschutz gearbeitet und gemeinsame Potentiale zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Ressourcenschonung aufgedeckt. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Nach Umsetzung aller Maßnahmen in 2016 werden wir ca. 577.800 kWh Energie einsparen und somit die Umwelt um 173 t CO2 entlasten.

Es bleibt abzuwarten, wie die Durchführung der Projekte gelingt, die Konjunktur sich entwickelt und damit auch die Belegung der Kapazitäten. Es scheint nicht ausgeschlossen, dass für 2016/2017 weitere Projekte hinzukommen, die einen weiteren Ausbau nicht unwahrscheinlich werden lassen. Die Planungskosten zur Sondierung der Umsetzbarkeit sind freigegeben, erstmals wird ein Neubau geplant werden, der eine Produktionsfläche von 4.500 qm haben könnte.

2015
Schon zu Beginn des Jahres sind die ersten fünf Roboteranlagen im Werk-3 in Sprockhövel aufgebaut und betriebsbereit. Wie im Werk Wuppertal wurde auch hier eine Zuluft- und Absauganlage mit Wärmerückgewinnung installiert. Die Teilnahme an Öko-Profit war uns Inspiration auch die Kompressoranlage mit einer Wärmerückgewinnung zu versehen, wie auch die gesamte Gebäudebeleuchtung auf LED-Technik um zu stellen. Im Verlauf des ersten Halbjahres erwarten wir weitere fünf Roboterpolieranlagen. Damit ist absehbar, wann wir auch an diesem Standort mit den vorhandenen Gebäudeflächen wieder an der Wachstumsgrenze ankommen werden. Mit den Flächen von Sprockhövel sind wir bei knapp 10.000 qm Produktionsfläche angekommen, zu denen man noch weitere 4.000 qm an Nebenflächen addieren darf. Es gilt aber zuerst die Herausforderungen durch neue Maschinen und Mitarbeiter zu bewältigen, dies immer mit dem Fokus, unsere Kunden mengen- und termingerecht zu beliefern. Natürlich wird auch der Umsatz durch die neuen Projekte / Kapazitäten weiter anwachsen, wie entsprechend auch die Anzahl der Mitarbeiter. Neben einigen Serienanläufen und auch Abgängen, wird das Geschäft zuerst moderat zulegen, es gilt sich aber auf Großprojekte die zum Ende des Jahres starten, vorzubereiten. Der Betrieb wird nach und nach einen Wandel erfahren, denn die Management-Aufgaben müssen anders verteilt werden.
2014
Ein rasantes Jahr, schon zu Beginn zeichnete sich immer deutlicher ab, wir müssen für die zweite Jahreshälfte 2014 und besonders für 2015 neue Kapazitäten für unsere Kunden vorhalten. Neben einigen Verschiebungen unter den 1st Tier Supplier´n kommen laufend neue SUV Modelle auf den Markt. Unsere Kunden haben auf breiter Front viele Aufträge erhalten, die diese bei und mit uns abbilden wollen. Hinzu kamen perspektivisch weitere Zierteilumfänge. Uns wurde rasch bewusst, daß dies in den Werken Schwelm & Wuppertal nicht mehr abzubilden ist. Nach intensiver Standortsuche konnte ein passendes Objekt in Sprockhövel gefunden werden. Ein riesiges Investitionsprogramm wurde geplant. Von Juni 2014 bis Juni 2015 werden alleine 4 Mio.€ in Maschinen und Anlagen investiert, Der Geschäftsbetrieb in Schwelm und Wuppertal musste nach dem Ausfall des Faulenbachs Eloxal fast rund um die Uhr vollzogen werden, um keinen Abriss unserer Abnehmer bei den OEM's zu riskieren. Dies und viele neue Produkte ließen den Umsatz Jahresschnitt um fast 30% ansteigen. Die anstehenden Herausforderungen zu neuen Projekten, bedeutet auch immer mehr Betriebsmittel/Vorrichtungen beschaffen zu müssen. Um hier unabhängig von Lieferanten zu sein und um die Verbesserungspotentiale für Poliervorrichtungen besser gestalten zu können, haben wir einen CAD-Arbeitsplatz eingerichtet und eine große 3-Achs-CNC-Fräsmaschine beschafft.
2013
Nachdem das Vorjahr eher holprig verlief, zeigte sich das Jahr 2013 beständig, mit laufend leichtem Wachstum. Durch die Anpassungen des vorangegangenen Jahres auf die reduzierten Abnahmemengen tun sich im Verlauf des Jahres mit den Serienneuanläufen Chancen auf. Die weitere Diversifikation der Artikel/Modelle und Endkunden lässt uns doch sehr optimistisch in die Zukunft blicken, wenn Gleich sich auch unsere Marktbegleiter immer stärker bei unseren Kunden positionieren. Im Bereich der zu polierenden Dachrelingstangen ist es uns weiterhin gelungen, sich in der Leistungsfähigkeit deutlich von unseren Marktbegleitern abzusetzen. Dies ist nur mit einer enormen Bereitschaft zu Investitionen möglich gewesen. In Abhängigkeit von den Abnahmemengen der OEM´s wurde auch 2013 die Kapazität für die Dachrelingfertigung weiter erhöht. Der Maschinenbestand an Roboterpolieranlagen nahm um vier zu, die Anzahl der Mitarbeiter stieg auf 145. Nebst der erforderlichen Infrastruktur lagen die Investitionen bei 1,4 Mio.€,
2012
Nach einem verheißungsvollen Jahresbeginn, in dem sich zunächst der Trend des Jahres 2011 fortsetzte, verlor sich die Dynamik zusehends. Die OEM´s mussten ihre ambitionierten Ziele zurücknehmen. Bis sich die Fertigungsbestände auf die tatsächlichen Abnahmemengen angepasst hatten, kam es immer wieder zu unerwarteten Unterbrechungen durch fehlende Beistellmaterialien. In dieser Phase ist erstmalig, trotz guter Auftragslage auch einer unserer größeren Kunden in die Insolvenz geschlittert. Dies hatte auch für uns unangenehme Auswirkungen. Erst im Herbst des Jahres konnte man wieder eine Vergleichmässigung der Fertigung wahrnehmen. Es wurden sehr viele neue Projekte vorbereitet, die aber allesamt erst im vierten Quartal 2012 oder gar erst in 2013 zur Produktionsreife gelangten. So haben wir diese Phase der Konsolidierung genutzt und auch lange aufgeschobene Wartungsarbeiten in Angriff genommen, Hallenflächen umstrukturiert, die Hallenbeleuchtung komplett modifiziert, dies auch unter ökonomischen Gesichtspunkten. U.a. wurde das Verwaltungsgebäude in Schwelm energetisch und optisch saniert. Hierdurch sind wir auch in der Außenwahrnehmung jetzt ein modernes Unternehmen.
2011
Eröffnung der zweiten Fertigungsstätte Hölker Feld 20 in Wuppertal.
Nachdem eine der modernsten Absauganlagen und Zuluft-Anlagen, die speziell auf den Aluminiumstaub abgestimmt sind, inkl. einer Wärmerückgewinnungsanlage zum Ende 2010 installiert und im Januar 2011 in Betrieb genommen wurde, stand einem Serienbetrieb nichts mehr im Weg. Die zur Verfügung stehenden Flächen wurden direkt auf einen Vollausbau hin überplant, so dass alle Installationen entsprechend ausgelegt wurden. Die Abrufsituation seitens der OEM´s stieg in einem größeren Tempo an, als die Maschinenbauer überhaupt in der Lage waren, weitere Maschinen anzufertigen oder gar die benötigten Komponenten zu beschaffen. So hatten wir im Werk Wuppertal das ganze Jahr über eine angespannte Situation, bei der zudem noch nach und nach Maschinen angeliefert und installiert wurden. Zum Ende des Jahres wurde dann die letzte verbliebene Fläche mit unserer insgesamt dreizehnten Maschine belegt, auf der wir in mehrfachspannweise Dachrelingstäbe allseitig polieren können. Hierdurch hatten wir zum Ende 2011 Maschinenressourcen geschaffen, um etwa 1,75 Mio. Dachrelingstäbe per anno polieren zu können. Hiermit dürften wir der größte Anbieter von Polierkapazität für Dachrelinge sein. Neben den insgesamt acht Drehtischanlagen mit 500 kg-Polierrobotern haben wir noch vier werkstückführende Polieranlagen, eine werkzeugführende Polieranlage und eine Roboterstrahlanlage zum Satinieren/Mattieren im Werk-II installiert. Der Standort wird auf Jahre einer der modernsten seiner Art sein.
2010
Schon der Beginn des Jahres war durch hohe Investitionen in Maschinen für neue Projekte geprägt. Durch die enorme Nachfrage im Export an hochwertigen deutschen Automobilen stiegen die Kundenbedarfe rasant, teilweise um mehr als das Doppelte der ursprünglich geplanten und vereinbarten Mengen. Um annähernd die Bedarfe decken zu können, mussten insgesamt neun neue Roboteranlagen geordert werden, davon allein sechs zur Polierbearbeitung von Dachrelingstangen. Dies nicht für ein Fahrzeug/einen Kunden sondern für diverse Fahrzeugtypen von BMW, VW, Volvo und Opel. Bereits im ersten Quartal waren alle Platzreserven verplant, so dass dringend eine Lösung für einen Flächenausbau her musste. Zum Ende des zweiten Quartals konnte ein passendes Objekt gefunden werden. Die Autocton GmbH & Co.KG-Schwelm, diese im Besitz der Familie Witt, begleitet die Expansion des Unternehmens und kaufte das Objekt Hölker Feld 20 zu Beginn des Juni 2010 an. Sofort wurde mit den Renovierungsarbeiten begonnen um alles für die Belange einer modernen Fertigungsstätte herzurichten. Noch im November des Jahres konnte die erste Roboterpolieranlage dort aufgebaut und in einem Testbetrieb eingefahren werden.
2009
Erstzertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008 erfolgreich bestanden.
2009
...bedingt durch die Wirtschafts- und Finanzkrise musste in den ersten fünf Monaten des Jahres „kurz“ gearbeitet werden. Unter diesen Umständen konnten befristete Arbeitsverträge nicht verlängert werden. Der Personalbestand musste auf diesem Weg um fast ein Drittel reduziert werden. Ab Juni verbesserte sich die Auftragslage wieder so weit, dass zum Ende des Jahres der Stand vor der Krise wieder erreicht werden konnte. Dies sicher auch Ausdruck unserer Kunden für die Wertschätzung unserer Dienstleistung. Ausbau und Einrichtung einer neuen Werkstatt, um den gewachsenen Anforderungen an die Instandhaltung aufgrund des gewachsenen Maschinenparks gerecht zu werden, aber auch um den eigenen Vorrichtungsbau voranzutreiben.
2008
Zwei werkstückführende Roboterpolieranlagen mit 360 kg-Tragkraft werden auf Grund der immer komplexer werdenden Werkstücke erforderlich. Zum Ausbau der Kapazitäten für Dachrelinge wird eine vierte Roboterpoliermaschine mit 500 kg-Tragkraft und Drehspannvorrichtungen in Betrieb genommen. Es können jetzt mehr als 1.000 Satz Dachrelinge am Tag komplett poliert werden.
2007
Ein großer Schritt, die erste Polieranlage mit einem Industrieroboter mit 500 kg-Tragkraft. Die Anlage ist so konzipiert, dass sowohl Werkstück als auch Werkzeug geführt werden kann. Zwei zusätzliche Achsen können Werkstücke bis 2.300 mm länge rotieren lassen. Völlig neue Bearbeitungsabläufe lassen sich so realisieren. Der Firmengründer Günter Witt verstirbt im Alter von 79 Jahren. Die Fertigungsfläche wird auf 4.000 qm ausgedehnt.
2006
Der Um- und Ausbau der Verwaltung wird in Angriff genommen. Planungen für Erweiterungen der Fertigungsflächen werden fixiert.
2005
Ein Roboter zum Herstellen von dekorativen Oberflächen durch Mattieren erweitert das Bearbeitungsspektrum. Hierdurch können besonders fein mattierte Oberflächen, wie z. B. für die AUDI-RS Modelle hergestellt werden.
2004
Unser erster Azubi hat erfolgreich seine Prüfung abgeschlossen. Eine zweite Nassschleif-Roboteranlage wird für Werkstücke bis 200 kg ausgelegt. Ein spezielles Schleifverfahren für breite Dachzierleisten wird entwickelt.
2003
Erneuter Ausbau der Roboterpolierkapazität durch zwei 125 kg-Roboterpolieranlagen. Die Inbetriebnahme einer Roboterschleifanlage im Nassschleifverfahren eröffnet neue Fertigungsmöglichkeiten.
2002
Ein zweites robotergesteuertes Polierportal wird dem gestiegenen Bedarf gerecht. …im gleichen Jahr wird das Roboterpolieren um eine weitere 45 kg-Anlage erweitert.
2001
Ein erstes robotergesteuertes Polierportal mit 7-Achsen zum Polieren von kompletten Dachrelingstangen wird aufgebaut. Ein Meilenstein für das Polieren von Dachrelingstäben. Erstmalig können mehrere Bauteile in einer Aufspannung gleichzeitig poliert werden.
2000
wird durch zwei Polierroboter mit 60 kg-Tragkraft das automatisierte Polieren ergänzt. Eine CNC gesteuerte Langpoliermaschine ermöglicht das Polieren von Profilen bis 6.000mm Länge.
1999
wird die erste robotergesteuerte Portalschleifanlage in Schwelm in Betrieb genommen. Die Handschleif- und Polierkapazität wird auf 50 Handböcke ausgebaut.
1998
Zu Mitte des Jahres konnte ein geeigneter Standort für eine Betriebserweiterung ganz in der Nähe gefunden werden. Im Verlaufe des Dezembers wurde jeweils an den Wochenenden, ohne Betriebsunterbrechung, von Wuppertal nach Schwelm umgezogen. Ein heikles Unterfangen, da die Grenze vom Rheinland zu Westfalen passiert werden musste. Seitdem stehen am 11.000 qm großen Standort in Schwelm 2.300 qm Produktionshallen und 1.500 qm überdachter Wareneingangsbereich zur Verfügung. Auch hier wurde alles nach den Erfordernissen für die Aluminiumbearbeitung eingerichtet und zusätzlich um eine Brandmeldeanlage ergänzt.
1997
ergänzen zwei CNC-Tischpoliermaschinen das Bearbeitungsprogramm. Durch die Investitionen in die Automatisierungstechnik nahm der Platzbedarf für entsprechende Maschinen zu, so dass sich absehbar nach größeren Räumlichkeiten umgesehen werden musste.
1996
erweitert eine zweite Roboterschleifanlage (30 kg-Tragkraft) die Kapazitäten, ebenfalls zum Schleifen von Dachrelingfüssen.
1995
Eine SPS-gesteuerte Tischpoliermaschine war der Einstieg in die Automatisierungstechnik, der im gleichen Jahr noch eine Roboterschleifanlage (15 kg) folgte. Ein Meilenstein damals, waren wir doch die Ersten, die Dachreling-Schmiedefüsse automatisiert geschliffen haben.
1994
veräußerte Günter Witt das Unternehmen an Mathias Witt, der die handwerkliche Bearbeitung durch Schleifen & Polieren bereits als Jugendlicher vom Vater früh erlernte.
1984
wurde durch den vermehrten Einsatz von Aluminium und den Erfordernissen im Umgang mit diesem Werkstoff eine Neuordnung des Betriebes notwendig. Es musste in spezielle Absaugtechnik investiert werden, was zu einem größeren Platzbedarf führte. Man zog von Wuppertal Wichlinghausen (Am Diek) ins Gewerbegebiet Wuppertal-Langerfeld (Dieselstr.) um. Der Betrieb wuchs von 500 qm auf knapp 1.100 qm.
1959/1960
gründete Günter Witt seinen Lohnbetrieb in Wuppertal Wichlinghausen, zuerst in der Askanierstraße, später Am Diek. Schon dort wurden überwiegend Automobil-Zierteile geschliffen und poliert. Zeitweise wurde auch galvanisch verzinkt, was aber nach und nach aufgegeben wurde.

© Copyright 2005-2017, Charara IT-Solutions GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Über Witt

Witt - Schleifen & Polieren...

...das sind Begriffe, die seit 1959 eng zusammengehören. Die Firma Witt Metallschleiferei-Poliererei ist ein moderner Lohndienstleister der NE-Metalle, insbesondere aber Aluminiumbauteile für viele namhafte Hersteller und Zulieferer direkt oder indirekt bearbeitet. Spezialisiert sind wir auf die Bearbeitung von komplexen dreidimensionalen Werkstücken. Ob durch ein Schleifen oder Polieren am Bock mit geübter Hand der Werker oder durch hochmoderne Roboter-Schleif- und Polieranlagen, die bearbeiteten Stanz- oder Strangpressteile, Schmiede – und Gussteile verlassen hochdekorativ bearbeitet unser Haus.

Nach einer weiteren galvanischen Veredelung, wie Verchromung / Eloxal / Glanzeloxal oder Nasslackierung / Pulverbeschichtung , gefolgt von Montageprozessen befinden sich die hier bearbeiteten Werkstücke schon nach wenigen Tagen zur Endmontage in einem Automobilwerk. Unsere Kunden beliefern namhafte Hersteller wie Audi, BMW, Ford, Jaguar, Land Rover, Mercedes Benz, Mini, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Rolls Royce, Suzuki , VW und Volvo. Vielleicht ist auch an ihrem Kfz eine Zierleiste oder Dachreling verbaut , die im Hause Witt bearbeitet wurde.

Neben den Zierteilen von Automobilen bearbeiten wir auch Profile für Duschkabinen, Bilderrahmen, Bauteile für die HiFi- und Leuchten-Industrie, wie auch Einzelteile oder Kleinserien.

Gerne beraten wir Sie auch bei Ihren Anfragen, unterbreiten Lösungsvorschläge und geben auch Einblicke in die Möglichkeiten der weiteren Veredelungswege.

Wir erarbeiten gemeinsam mit unseren Kunden den besten Lösungsweg für Menge, Qualität und Preis.

2016

Am 13.01.2016 war die feierliche Übergabe der Teilnahme-Urkunden für das ÖKOPROFIT-Projekt 2015 im Ennepe-Ruhr-Kreis. Ein Jahr lang haben wir erfolgreich mit neun weiteren Unternehmen aus dem Kreis an unserem betrieblichen Umweltschutz gearbeitet und gemeinsame Potentiale zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Ressourcenschonung aufgedeckt. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Nach Umsetzung aller Maßnahmen in 2016 werden wir ca. 577.800 kWh Energie einsparen und somit die Umwelt um 173 t CO2 entlasten.


Es bleibt abzuwarten, wie die Durchführung der Projekte gelingt, die Konjunktur sich entwickelt und damit auch die Belegung der Kapazitäten. Es scheint nicht ausgeschlossen, dass für 2016/2017 weitere Projekte hinzukommen, die einen weiteren Ausbau nicht unwahrscheinlich werden lassen. Die Planungskosten zur Sondierung der Umsetzbarkeit sind freigegeben, erstmals wird ein Neubau geplant werden, der eine Produktionsfläche von 4.500 qm haben könnte.

2015
Schon zu Beginn des Jahres sind die ersten fünf Roboteranlagen im Werk-3 in Sprockhövel aufgebaut und betriebsbereit. Wie im Werk Wuppertal wurde auch hier eine Zuluft- und Absauganlage mit Wärmerückgewinnung installiert. Die Teilnahme an Öko-Profit war uns Inspiration auch die Kompressoranlage mit einer Wärmerückgewinnung zu versehen, wie auch die gesamte Gebäudebeleuchtung auf LED-Technik um zu stellen. Im Verlauf des ersten Halbjahres erwarten wir weitere fünf Roboterpolieranlagen. Damit ist absehbar, wann wir auch an diesem Standort mit den vorhandenen Gebäudeflächen wieder an der Wachstumsgrenze ankommen werden. Mit den Flächen von Sprockhövel sind wir bei knapp 10.000 qm Produktionsfläche angekommen, zu denen man noch weitere 4.000 qm an Nebenflächen addieren darf. Es gilt aber zuerst die Herausforderungen durch neue Maschinen und Mitarbeiter zu bewältigen, dies immer mit dem Fokus, unsere Kunden mengen- und termingerecht zu beliefern. Natürlich wird auch der Umsatz durch die neuen Projekte / Kapazitäten weiter anwachsen, wie entsprechend auch die Anzahl der Mitarbeiter. Neben einigen Serienanläufen und auch Abgängen, wird das Geschäft zuerst moderat zulegen, es gilt sich aber auf Großprojekte die zum Ende des Jahres starten, vorzubereiten. Der Betrieb wird nach und nach einen Wandel erfahren, denn die Management-Aufgaben müssen anders verteilt werden.
2014
Ein rasantes Jahr, schon zu Beginn zeichnete sich immer deutlicher ab, wir müssen für die zweite Jahreshälfte 2014 und besonders für 2015 neue Kapazitäten für unsere Kunden vorhalten. Neben einigen Verschiebungen unter den 1st Tier Supplier´n kommen laufend neue SUV Modelle auf den Markt. Unsere Kunden haben auf breiter Front viele Aufträge erhalten, die diese bei und mit uns abbilden wollen. Hinzu kamen perspektivisch weitere Zierteilumfänge. Uns wurde rasch bewusst, daß dies in den Werken Schwelm & Wuppertal nicht mehr abzubilden ist. Nach intensiver Standortsuche konnte ein passendes Objekt in Sprockhövel gefunden werden. Ein riesiges Investitionsprogramm wurde geplant. Von Juni 2014 bis Juni 2015 werden alleine 4 Mio.€ in Maschinen und Anlagen investiert, Der Geschäftsbetrieb in Schwelm und Wuppertal musste nach dem Ausfall des Faulenbachs Eloxal fast rund um die Uhr vollzogen werden, um keinen Abriss unserer Abnehmer bei den OEM's zu riskieren. Dies und viele neue Produkte ließen den Umsatz Jahresschnitt um fast 30% ansteigen. Die anstehenden Herausforderungen zu neuen Projekten, bedeutet auch immer mehr Betriebsmittel/Vorrichtungen beschaffen zu müssen. Um hier unabhängig von Lieferanten zu sein und um die Verbesserungspotentiale für Poliervorrichtungen besser gestalten zu können, haben wir einen CAD-Arbeitsplatz eingerichtet und eine große 3-Achs-CNC-Fräsmaschine beschafft.
2013
Nachdem das Vorjahr eher holprig verlief, zeigte sich das Jahr 2013 beständig, mit laufend leichtem Wachstum. Durch die Anpassungen des vorangegangenen Jahres auf die reduzierten Abnahmemengen tun sich im Verlauf des Jahres mit den Serienneuanläufen Chancen auf. Die weitere Diversifikation der Artikel/Modelle und Endkunden lässt uns doch sehr optimistisch in die Zukunft blicken, wenn Gleich sich auch unsere Marktbegleiter immer stärker bei unseren Kunden positionieren. Im Bereich der zu polierenden Dachrelingstangen ist es uns weiterhin gelungen, sich in der Leistungsfähigkeit deutlich von unseren Marktbegleitern abzusetzen. Dies ist nur mit einer enormen Bereitschaft zu Investitionen möglich gewesen. In Abhängigkeit von den Abnahmemengen der OEM´s wurde auch 2013 die Kapazität für die Dachrelingfertigung weiter erhöht. Der Maschinenbestand an Roboterpolieranlagen nahm um vier zu, die Anzahl der Mitarbeiter stieg auf 145. Nebst der erforderlichen Infrastruktur lagen die Investitionen bei 1,4 Mio.€,
2012
Nach einem verheißungsvollen Jahresbeginn, in dem sich zunächst der Trend des Jahres 2011 fortsetzte, verlor sich die Dynamik zusehends. Die OEM´s mussten ihre ambitionierten Ziele zurücknehmen. Bis sich die Fertigungsbestände auf die tatsächlichen Abnahmemengen angepasst hatten, kam es immer wieder zu unerwarteten Unterbrechungen durch fehlende Beistellmaterialien. In dieser Phase ist erstmalig, trotz guter Auftragslage auch einer unserer größeren Kunden in die Insolvenz geschlittert. Dies hatte auch für uns unangenehme Auswirkungen. Erst im Herbst des Jahres konnte man wieder eine Vergleichmässigung der Fertigung wahrnehmen. Es wurden sehr viele neue Projekte vorbereitet, die aber allesamt erst im vierten Quartal 2012 oder gar erst in 2013 zur Produktionsreife gelangten. So haben wir diese Phase der Konsolidierung genutzt und auch lange aufgeschobene Wartungsarbeiten in Angriff genommen, Hallenflächen umstrukturiert, die Hallenbeleuchtung komplett modifiziert, dies auch unter ökonomischen Gesichtspunkten. U.a. wurde das Verwaltungsgebäude in Schwelm energetisch und optisch saniert. Hierdurch sind wir auch in der Außenwahrnehmung jetzt ein modernes Unternehmen.
2011
Eröffnung der zweiten Fertigungsstätte Hölker Feld 20 in Wuppertal.
Nachdem eine der modernsten Absauganlagen und Zuluft-Anlagen, die speziell auf den Aluminiumstaub abgestimmt sind, inkl. einer Wärmerückgewinnungsanlage zum Ende 2010 installiert und im Januar 2011 in Betrieb genommen wurde, stand einem Serienbetrieb nichts mehr im Weg. Die zur Verfügung stehenden Flächen wurden direkt auf einen Vollausbau hin überplant, so dass alle Installationen entsprechend ausgelegt wurden. Die Abrufsituation seitens der OEM´s stieg in einem größeren Tempo an, als die Maschinenbauer überhaupt in der Lage waren, weitere Maschinen anzufertigen oder gar die benötigten Komponenten zu beschaffen. So hatten wir im Werk Wuppertal das ganze Jahr über eine angespannte Situation, bei der zudem noch nach und nach Maschinen angeliefert und installiert wurden. Zum Ende des Jahres wurde dann die letzte verbliebene Fläche mit unserer insgesamt dreizehnten Maschine belegt, auf der wir in mehrfachspannweise Dachrelingstäbe allseitig polieren können. Hierdurch hatten wir zum Ende 2011 Maschinenressourcen geschaffen, um etwa 1,75 Mio. Dachrelingstäbe per anno polieren zu können. Hiermit dürften wir der größte Anbieter von Polierkapazität für Dachrelinge sein. Neben den insgesamt acht Drehtischanlagen mit 500 kg-Polierrobotern haben wir noch vier werkstückführende Polieranlagen, eine werkzeugführende Polieranlage und eine Roboterstrahlanlage zum Satinieren/Mattieren im Werk-II installiert. Der Standort wird auf Jahre einer der modernsten seiner Art sein.
2010
Schon der Beginn des Jahres war durch hohe Investitionen in Maschinen für neue Projekte geprägt. Durch die enorme Nachfrage im Export an hochwertigen deutschen Automobilen stiegen die Kundenbedarfe rasant, teilweise um mehr als das Doppelte der ursprünglich geplanten und vereinbarten Mengen. Um annähernd die Bedarfe decken zu können, mussten insgesamt neun neue Roboteranlagen geordert werden, davon allein sechs zur Polierbearbeitung von Dachrelingstangen. Dies nicht für ein Fahrzeug/einen Kunden sondern für diverse Fahrzeugtypen von BMW, VW, Volvo und Opel. Bereits im ersten Quartal waren alle Platzreserven verplant, so dass dringend eine Lösung für einen Flächenausbau her musste. Zum Ende des zweiten Quartals konnte ein passendes Objekt gefunden werden. Die Autocton GmbH & Co.KG-Schwelm, diese im Besitz der Familie Witt, begleitet die Expansion des Unternehmens und kaufte das Objekt Hölker Feld 20 zu Beginn des Juni 2010 an. Sofort wurde mit den Renovierungsarbeiten begonnen um alles für die Belange einer modernen Fertigungsstätte herzurichten. Noch im November des Jahres konnte die erste Roboterpolieranlage dort aufgebaut und in einem Testbetrieb eingefahren werden.
2009
Erstzertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008 erfolgreich bestanden.
2009
...bedingt durch die Wirtschafts- und Finanzkrise musste in den ersten fünf Monaten des Jahres „kurz“ gearbeitet werden. Unter diesen Umständen konnten befristete Arbeitsverträge nicht verlängert werden. Der Personalbestand musste auf diesem Weg um fast ein Drittel reduziert werden. Ab Juni verbesserte sich die Auftragslage wieder so weit, dass zum Ende des Jahres der Stand vor der Krise wieder erreicht werden konnte. Dies sicher auch Ausdruck unserer Kunden für die Wertschätzung unserer Dienstleistung. Ausbau und Einrichtung einer neuen Werkstatt, um den gewachsenen Anforderungen an die Instandhaltung aufgrund des gewachsenen Maschinenparks gerecht zu werden, aber auch um den eigenen Vorrichtungsbau voranzutreiben.
2008
Zwei werkstückführende Roboterpolieranlagen mit 360 kg-Tragkraft werden auf Grund der immer komplexer werdenden Werkstücke erforderlich. Zum Ausbau der Kapazitäten für Dachrelinge wird eine vierte Roboterpoliermaschine mit 500 kg-Tragkraft und Drehspannvorrichtungen in Betrieb genommen. Es können jetzt mehr als 1.000 Satz Dachrelinge am Tag komplett poliert werden.
2007
Ein großer Schritt, die erste Polieranlage mit einem Industrieroboter mit 500 kg-Tragkraft. Die Anlage ist so konzipiert, dass sowohl Werkstück als auch Werkzeug geführt werden kann. Zwei zusätzliche Achsen können Werkstücke bis 2.300 mm länge rotieren lassen. Völlig neue Bearbeitungsabläufe lassen sich so realisieren. Der Firmengründer Günter Witt verstirbt im Alter von 79 Jahren. Die Fertigungsfläche wird auf 4.000 qm ausgedehnt.
2006
Der Um- und Ausbau der Verwaltung wird in Angriff genommen. Planungen für Erweiterungen der Fertigungsflächen werden fixiert.
2005
Ein Roboter zum Herstellen von dekorativen Oberflächen durch Mattieren erweitert das Bearbeitungsspektrum. Hierdurch können besonders fein mattierte Oberflächen, wie z. B. für die AUDI-RS Modelle hergestellt werden.
2004
Unser erster Azubi hat erfolgreich seine Prüfung abgeschlossen. Eine zweite Nassschleif-Roboteranlage wird für Werkstücke bis 200 kg ausgelegt. Ein spezielles Schleifverfahren für breite Dachzierleisten wird entwickelt.
2003
Erneuter Ausbau der Roboterpolierkapazität durch zwei 125 kg-Roboterpolieranlagen. Die Inbetriebnahme einer Roboterschleifanlage im Nassschleifverfahren eröffnet neue Fertigungsmöglichkeiten.
2002
Ein zweites robotergesteuertes Polierportal wird dem gestiegenen Bedarf gerecht. …im gleichen Jahr wird das Roboterpolieren um eine weitere 45 kg-Anlage erweitert.
2001
Ein erstes robotergesteuertes Polierportal mit 7-Achsen zum Polieren von kompletten Dachrelingstangen wird aufgebaut. Ein Meilenstein für das Polieren von Dachrelingstäben. Erstmalig können mehrere Bauteile in einer Aufspannung gleichzeitig poliert werden.
2000
wird durch zwei Polierroboter mit 60 kg-Tragkraft das automatisierte Polieren ergänzt. Eine CNC gesteuerte Langpoliermaschine ermöglicht das Polieren von Profilen bis 6.000mm Länge.
1999
wird die erste robotergesteuerte Portalschleifanlage in Schwelm in Betrieb genommen. Die Handschleif- und Polierkapazität wird auf 50 Handböcke ausgebaut.
1998
Zu Mitte des Jahres konnte ein geeigneter Standort für eine Betriebserweiterung ganz in der Nähe gefunden werden. Im Verlaufe des Dezembers wurde jeweils an den Wochenenden, ohne Betriebsunterbrechung, von Wuppertal nach Schwelm umgezogen. Ein heikles Unterfangen, da die Grenze vom Rheinland zu Westfalen passiert werden musste. Seitdem stehen am 11.000 qm großen Standort in Schwelm 2.300 qm Produktionshallen und 1.500 qm überdachter Wareneingangsbereich zur Verfügung. Auch hier wurde alles nach den Erfordernissen für die Aluminiumbearbeitung eingerichtet und zusätzlich um eine Brandmeldeanlage ergänzt.
1997
ergänzen zwei CNC-Tischpoliermaschinen das Bearbeitungsprogramm. Durch die Investitionen in die Automatisierungstechnik nahm der Platzbedarf für entsprechende Maschinen zu, so dass sich absehbar nach größeren Räumlichkeiten umgesehen werden musste.
1996
erweitert eine zweite Roboterschleifanlage (30 kg-Tragkraft) die Kapazitäten, ebenfalls zum Schleifen von Dachrelingfüssen.
1995
Eine SPS-gesteuerte Tischpoliermaschine war der Einstieg in die Automatisierungstechnik, der im gleichen Jahr noch eine Roboterschleifanlage (15 kg) folgte. Ein Meilenstein damals, waren wir doch die Ersten, die Dachreling-Schmiedefüsse automatisiert geschliffen haben.
1994
veräußerte Günter Witt das Unternehmen an Mathias Witt, der die handwerkliche Bearbeitung durch Schleifen & Polieren bereits als Jugendlicher vom Vater früh erlernte.
1984
wurde durch den vermehrten Einsatz von Aluminium und den Erfordernissen im Umgang mit diesem Werkstoff eine Neuordnung des Betriebes notwendig. Es musste in spezielle Absaugtechnik investiert werden, was zu einem größeren Platzbedarf führte. Man zog von Wuppertal Wichlinghausen (Am Diek) ins Gewerbegebiet Wuppertal-Langerfeld (Dieselstr.) um. Der Betrieb wuchs von 500 qm auf knapp 1.100 qm.
1959/1960
gründete Günter Witt seinen Lohnbetrieb in Wuppertal Wichlinghausen, zuerst in der Askanierstraße, später Am Diek. Schon dort wurden überwiegend Automobil-Zierteile geschliffen und poliert. Zeitweise wurde auch galvanisch verzinkt, was aber nach und nach aufgegeben wurde.

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